“Ich bin Kolping” – GV 2020

In den letzten Wochen, während “Corona”, war von allen Mitgliedern eine Aufgabe zu erledigen. Kolping-Stöcke wurden vorbereitet und sollten verziert werden.

Bei den Präsentationen der Stöcke wurde durch die “Künstler” erklärt, wie Erlebtes aufgearbeitet wurde oder die geplanten Familien-Projekte symbolisch dargestellt wurden.
Beeindruckend ist die Vielfältigkeit in der Ausführung und wie viel persönliche Verbindung zu den Grundsätzen von Adolph Kolping hergestellt wurde. Herzlichen Dank an alle.

Unsere Kolpingfamilie mit Peter Jung (Mitte; Geschäftsführer Kolping Schweiz)

Weiter konnten bei GV wieder grosse Spenden an Projekte gesprochen werden mehr.
Im Vorstand löst Hansjörg Gujan Jürg Krebs als Kassier ab, der nach 26 Jahren Vorstandstätigkeit verdient in die Reihe der aktiven Vereinsmitglieder rückt.

In einem kurzen aber sehr interessanten Dialog wurden mit Peter Jung, dem Geschäftsführer Kolping Schweiz, die Argumente und Möglichkeiten zur Unterstützung des Verbandsentwickungsprozess ausgetauscht.

Die Veranstaltungen sind wie üblich im Programmheft oder auf der Webseite zu sehen.
Im nächsten Jahr gibt es 2 überregionale Angebote nämlich die Friedenswanderung in Slowenien und eine Rom-Wallfahrt. Bei Interesse bitte melden.

1. Mai

Liebe Kolpingschwestern,
liebe Kolpingbrüder 

In wenigen Tagen ist der 1. Mai „Tag der Arbeit“ und auch das Fest des Hl. Josef. 1870 erklärte Papst Pius IX. den heiligen Josef zum Schutzpatron der katholischen Kirche und bestimmte damals den 19. März als Fest des Patrons der Gesamtkirche. Papst Pius XII. führte 1955 als kirchliches Pendant zum weltweit begangenen Tag der Arbeit den Gedenktag Hl. Josef, der Arbeiter ein. Nach der biblischen Überlieferung war Josef als Zimmermann tätig und gilt traditionell als Patron der Arbeiter. 

Das Ringen um menschenwürdige Arbeitsbedingungen gehört zur Gründungsmotivation des Seligen Adolph Kolping. In der aktuellen Krise COVID-19 hören wir tagtäglich von Entlassungen, trotz staatlichen, unbürokratischen Unterstützungen und finanziellen Hilfen. Leider ist die Arbeitslosenzahl auch in der Schweiz, im März 2020, innert wenigen Tagen, um 15% angestiegen. Preisanstiege bei ausgewählten Produkten sind ebenfalls nicht ausgeschlossen. Handelt es sich um Grundnahrungsmittel, so ist es umso bedauerlicher.

Ein Beispiel aus Honduras zeigt, dass die Situation dort für unsere Mitglieder noch um ein Vielfaches grösser ist, als bei uns. Die Grundnahrungsmittel werden knapp und täglich teurer. Einen Sack Bohnen konnte bislang für 1.000 Lempiras (ca. 38.- Fr.) gekauft werden. Jetzt kostet er bereits 3.000 bis 3.500 Lempiras. Das durchschnittliche Einkommen liegt etwa bei Fr. 450.- pro Monat. 

Um in dieser Not zu helfen, ist jetzt unsere Solidarität gefragt. Deshalb hat KOLPING INTERNATIONAL den „Kolping-Corona-Fonds“ ins Leben gerufen. Damit soll rasch geholfen werden, wo die Not am grössten ist. Unser Frühjahr-Spendenmailing nimmt sich dieser Thematik an und geht im Mai an alle Kolpingmitglieder. 

Wer sich mit unseren Kolpingschwestern und Kolpingbrüdern, in den besonders stark betroffenen Regionen der Welt, solidarisch zeigen will, kann das schon jetzt mit einer Spende gerne tun.

Spendenkonto Kolping Schweiz
Vermerk: Corona-Fonds
Postkonto: 80-17272-1
IBAN: CH28 0900 0000 8001 7272 1

Für uns in den Kolpingsfamilien in der Schweiz bleibt die Solidarität ein lebendiger Auftrag für unsere Kolpingschwestern und Kolpingbrüder in unserer Umgebung und in der Einen Welt. 

Möge der Heilige Joseph uns bei der Erfüllung dieses Auftrags allezeit begleiten. 

Treu Kolping
Erich Reischmann
Präsident Kolping Schweiz