Unter dem treffenden Motto «Man(n) verändert – sich» erlebten Kolping-Männer aus der ganzen Schweiz am letzten Mai-Wochenende eine inspirierende Auszeit. Zwei Tage lang blickten die Männer in vertrauter Runde gemeinsam zurück, tauschten sich über persönliche Werte aus und richteten den Blick nach vorn.
Das abwechslungsreiche Programm bot dafür beste Impulse. Gemeindepräsident Andreas Thöny gab einen lebendigen Einblick in die Gemeinde und den geschichtlichen Hintergrund der Gegend. Am Nachmittag beleuchtete eine Präsentation mit Besichtigung bei der Rhätischen Bahn die aktuellen Herausforderungen und den Wandel der modernen Arbeitswelt. Am Sonntag ermöglichte ein Besuch beim Künstler Peter Leisinger spannende Einblicke in Kunst und Handwerk sowie neue, kreative Perspektiven. Doch auch die Praxis kam nicht zu kurz: Bei der Teamaktivität «Brücken bauen» wuchsen die bunt gemischten Gruppen über sich hinaus. Es tat gut zu sehen, wie offen alle Beteiligten für neue Ideen waren, wie sie gemeinsam Lösungen entwickelten und am Ende den Erfolg feierten – Humor und herzliches Lachen inklusive.
Die Stimmung während der zwei Tage war durchgehend harmonisch. Ein feierlicher Gottesdienst am Samstagabend rundete das Zusammensein im Pfarreizentrum spirituell ab. Es blieb viel Zeit für tiefgründige Gespräche, die einmal mehr zeigten, wie tragfähig diese Gemeinschaft ist. Niemand ist hier allein unterwegs; Werte werden aktiv gelebt, und auch im fortgeschrittenen Alter wird mutig Neues gewagt – als Teil einer weltweiten, lebendigen Gemeinschaft.
Ein herzlicher Dank gilt allen Männern, die teilgenommen haben, sowie allen, die zum Gelingen dieses rundum gelungenen Weekends beigetragen haben. Nach diesem motivierenden Erlebnis gibt es bereits erste Spekulationen über den nächsten Austragungsort im Jahr 2027.
Dieses Wochenende hallt bei allen Teilnehmern als bestärkendes Erlebnis nach und erinnert uns an ein wichtiges Leitwort unseres Gründers:
«Die alte Zeit liegt zu fern von uns ab, als dass wir ihre Bräuche unmittelbar hinübernehmen könnten.» — Adolph Kolping
Treu Kolping!




